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	<title>Unesco-Infos &#187; Weltkulturerbe</title>
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	<description>Unesco Welterbe Armeniens</description>
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		<title>Sagen und Legenden des Altertums &#8211; Kulturerbe der Menschheit</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ilias]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt kaum jemanden, der sie nicht kennt: Die griechische Mythologie, altgriechische Sagen und Legenden. Griechenland wurde am Anfang seiner Geschichte noch von vielen verschiedenen Volksgruppen bewohnt, die mehr oder weniger isoliert voneinander lebten und somit jeweils eine eigene Kultur und Religion besaßen. Vor etwa 2700 Jahren kristallisierte sich zum ersten Mal eine gemeinsame Sagenwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unesco.am/wp-content/uploads/Iliad_VIII-300x259.jpg" alt="" title="Iliad_VIII" width="300" height="259" class="alignleft size-medium wp-image-202" /><strong>Es gibt kaum jemanden, der sie nicht kennt: Die griechische Mythologie, altgriechische Sagen und Legenden. Griechenland wurde am Anfang seiner Geschichte noch von vielen verschiedenen Volksgruppen bewohnt, die mehr oder weniger isoliert voneinander lebten und somit jeweils eine eigene Kultur und Religion besaßen. Vor etwa 2700 Jahren kristallisierte sich zum ersten Mal eine gemeinsame Sagenwelt heraus, da die ersten griechischen Stadtstaaten gegründet wurden und nun verschiedene Völker zusammen lebten und ihre Kultur miteinander austauschten.</strong></p>
<p><span id="more-200"></span></p>
<h2>Von Göttern, Halbgöttern und Sterblichen</h2>
<p>Einer der wichtigsten Schriftsteller in dieser frühen Phase der griechischen Sagen- und Religionswelt war der Dichter Homer, von dem unter anderem die Ilias und die Odyssee stammen. Die Griechen verteilten nun die ersten Götterrollen: Für jeden Bereich des Lebens gab es eine Gottheit mit einer eigenen Persönlichkeit und individuellen Fähigkeiten, die die Aufgabe hatte, über ihren Bereich zu wachen und die Menschen teilweise zu steuern. An der Spitze stand dabei der Göttervater Zeus, der zugleich der wichtigste Gott im Element des Himmels war. Der Gott des Meeres war Poseidon, unter ihm standen nur einige weniger wichtige Gottheiten, darunter die Tritonen. Für das Element Erde waren ebenfalls mehrere Götter zuständig, darunter Demeter, die Göttin des Ackerbaus und die Muttergöttin Gaia, die als einzige Leben hervorbringen kann. Einer der wichtigsten Halbgötter war Herakles, der über sportliche Wettkämpfe wachen sollte. Zuerst war er noch normal sterblich, doch nachdem er zwölf schwierige Aufgaben bewältigt hatte, wurde ihm die Götterwürde und damit die Unsterblichkeit zuteil. Er durfte nun mit den anderen Göttern auf dem Olymp, dem heiligsten aller griechischen Berge, der in Thessalien liegt, leben.</p>
<h2>Die heutige Bedeutung von Sagen und Legenden</h2>
<p><a href="http://www.history.de/videos/videokatalog/Kultur/video-Von-Mythen-Sagen-und-Legenden-Das-Schiff-des-Odyseuss-Legende-Mythen-Odyseuss-121599.html" target="_blank" class="liexternal">Sagen und Legenden</a> spielen auch heute noch eine wichtige Rolle, sie sind dabei bedeutender, als man im ersten Moment denkt. Viele Geschichten, Filme und Bücher orientieren sich in ihrer Erzählweise an den altgriechischen Sagen. Das Märchen ist ebenfalls eine Form der Legende, die mündlich überliefert wurde. Dabei wird der Sage jedoch ein höherer Wahrheitsgehalt nachgesagt. Fakt ist, dass viele Legenden einen wahren Kern haben, um den herum die Geschichte erzählt wird. Im Laufe der Zeit wird diese jedoch so ausgeschmückt, dass kaum noch erkennbar ist, was wahr ist und was Fiktion. </p>
<p>Bildquelle: Wikimedia: Iliad VIII 245-253 in codex F205 (Milan, Biblioteca Ambrosiana), late 5th or early 6th c. AD</p>
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		<title>Weltkulturerbe: Die Altstadt von Dubrovnik</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 12:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Dubrovnik]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer ein Weltkulturerbe sehen will, der muss nicht um die ganze Welt fahren. Auch Kroatien erfreut sich mit der Altstadt von Dubrovnik eines der schönsten Weltkulturerben – und damit einer lebhaften Touristenbranche. Die Hotels Kroatien sind zur beliebtesten Reisezeit oft komplett ausgebucht. Wir verraten Ihnen, worauf es bei einem Aufenthalt in einem der vielen Hotels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unesco.am/wp-content/uploads/Kroatien-Touristen-300x207.jpg" alt="" title="Kirche in Kroatien" width="300" height="207" class="alignleft size-medium wp-image-167" /><strong>Wer ein Weltkulturerbe sehen will, der muss nicht um die ganze Welt fahren. Auch Kroatien erfreut sich mit der Altstadt von Dubrovnik eines der schönsten Weltkulturerben – und damit einer lebhaften Touristenbranche. Die <a href="http://www.trivago.de/kroatien-31468/hotel" target="_blank" class="liexternal">Hotels Kroatien</a> sind zur beliebtesten Reisezeit oft komplett ausgebucht. Wir verraten Ihnen, worauf es bei einem Aufenthalt in einem der vielen Hotels Kroatiens ankommt. </strong><span id="more-162"></span></p>
<h2>Touristenhochburg Dubrovnik</h2>
<p>Die historische und zum Glück autofreie Altstadt der Küstenstadt Dubrovnik in Kroatien steht seit 1979 auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes – und das völlig zurecht. Wer einmal dort gewesen ist, in einem der vielen Hotels Kroatiens genächtigt hat und sich von der Schönheit Dubrovniks überzeugt hat, der wird das Reiseziel nur uneingeschränkt weiter empfehlen können. Dank der schönen Hotels Kroatiens wird einem der Aufenthalt hier angenehm und entspannt gestaltet und ist auf jeden Fall die Reise wert.</p>
<h2>Sehenswürdigkeit Stadtmauer</h2>
<p>Wer eine eindrucksvolle Mauer sehen will, muss nicht gleich bis nach China fahren. Ein Aufenthalt in den Hotels Kroatien in Dubrovnik reicht ebenso: Denn zur Reise durch Dubrovnik gehört neben den schönen Hotels Kroatiens auf jeden Fall ein Besuch der Stadtmauer, bei dem man sich fühlt wie in der Zeit zurückversetzt. Die Stadtmauer Dubrovniks ist das besterhaltene Fortifikationssystem des Kontinents und komplett begehbar – der Rundgang dauert ungefähr zwei Stunden. Auf der Strecke kann man historische Gebäude aus der langen Geschichte der Stadt sehen, die im siebten Jahrhundert gegründet wurde. Wer in den Hotels Kroatiens übernachtet, sollte auf jeden Fall die Stadtmauer von Dubrovnik gesehen haben.</p>
<h2>Weitere Sehenswürdigkeiten</h2>
<p>Eine Übernachtung in den Hotels Kroatiens in Dubrovnik hat aber noch weit mehr zu bieten als eine Stadtmauer. Denn in Dubrovnik findet sich auch die älteste Apotheke Europas. Sie liegt im Franziskanerkloster und wurde im Jahr 1317 eröffnet. Doch eine Reise in die Hotels Kroatiens und nach Dubrovnik wird noch viel mehr Geheimnisse offenbaren.<br />
Foto stammt von: Michael Schwarz &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Weltkulturerbe Vallée de Mai</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 13:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[Touristenattraktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Zierpflanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Inneren Praslins, der zweitgrößten Insel der Seychellen, befindet sich der Nationalpark Vallée de Mai. Bereits 1983 nahm die UNESCO dieses zu deutsch &#8220;Tal des Mai&#8221; als Weltnaturerbe auf. Es ist eines der kleinsten Nationalparkgebiete der Welt und sehr dicht bewachsen. Die Landschaft dieses prähistorischen Waldes existierte bereits bevor sich die Kontinente vor Millionen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unesco.am/wp-content/uploads/Suedafrika-300x199.jpg" alt="Ein Erbe an Weltkultur findet sich im Vallée de Mai, einer vielbesuchten Touristenattaktion. Einer der schönsten Nationalparks der Welt." title="Weltkulturerbe Vallée de Mai" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-147" /><strong>Im Inneren Praslins, der zweitgrößten Insel der Seychellen, befindet sich der Nationalpark Vallée de Mai. Bereits 1983 nahm die UNESCO dieses zu deutsch &#8220;Tal des Mai&#8221; als Weltnaturerbe auf.<br />
Es ist eines der kleinsten Nationalparkgebiete der Welt und sehr dicht bewachsen. Die Landschaft dieses prähistorischen Waldes existierte bereits bevor sich die Kontinente vor Millionen von Jahren zu trennen begannen. Das Seychellengranit des Vallée de Mai ist viele Millionen Jahre alt. Da die Seychellen lange Zeit evolutionär isoliert waren, konnten sich dort einzigartige Tiere und Pflanzen entwickeln. Und dies kann man selten irgendwo besser bestaunen als im Nationalpark Vallée de Mai.</strong></p>
<p><span id="more-146"></span></p>
<h2>Zierpflanzen ersetzen ursprüngliche Flora</h2>
<p>Das Land wechselte 1930 seinen Besitzer, welcher begann viele neue Pflanzen, wie zum Beispiel diverse Zierpflanzen, in diesem Tal einzuführen. Dadurch verschwanden viele der uransässigen Pflanzen aus dem Gebiet. Als es dann 1945 in den Regierungsbesitz überging, begann diese mit der Beseitigung der nicht ortsansässigen Pflanzen, um das Tal wieder in seinen natürlichen Zustand zu versetzen. 1966 wurde es dann offiziell zum Nationalpark, siebzehn Jahre später zum Weltnaturerbe.</p>
<h2>Einzigartige Pflanzenarten</h2>
<p>Im <a href="http://www.afrika-travel.de/seychellen/nationalparks.html" target="_blank" class="liexternal">Vallée de Mai</a> findet sich eine große Anzahl äußerst seltener Palmenarten. Die bekannteste ist die Seychellenpalme, die auch Meereskokosnuss genannt wird und das Symbol der Inselrepublik Seychellen bildet. Die einzigen Säugetiere in diesem üppigen Waldgebiet sind eine ansässige Fledermaus- und eine Flughundart. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit Schnecken, Reptilien wie dem Gecko und dem Chamäleon, sowie heimischen Vogelarten wie verschiedenen Nektarvögeln, Inselamseln und dem vom Aussterben bedrohtem Kleinen Vasapapagei.</p>
<h2>Meistbesuchte Attraktion</h2>
<p>Aufgrund dieser eindrucksvollen Flora und Fauna gehört der Nationalpark Vallée de Mai zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Seychellen. Per Bus kann das Inseltal problemlos erreicht werden, der Eintritt beträgt 25 Euro. Der Nationalpark ist durch mehrere befestigte Wege erschlossen, während ihn ein Bach durchfließt. Von einem Aussichtspunkt auf einem Gipfel lässt sich dieses üppige Gebiet überblicken. Wie in allen Nationalparks ist es auch hier nicht erlaubt etwas zurückzulassen oder mitzunehmen.</p>
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		<title>Swartnoz  (Zvartnots)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Swartnoz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die einstige armenische Stadt Swartnoz, deren Name mit „Ort der himmlischen Engel“ übersetzt werden kann, liegt im Westen des Landes. Bekannt geworden ist die Stadt, weil in der Nähe der internationale Flughafen der Hauptstadt Eriwan liegt. In der Geschichte hat Swartnoz schon früh eine größere Bedeutung gehabt. Diesem Platz, an dem die spätere Kathedrale stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_66" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px"><img class="size-full wp-image-66" title="Swartnoz  (Zvartnots) Foto: malko - Fotolia.com" src="http://unesco.am/wp-content/uploads/Swartnoz-Zvartnots.jpg" alt="Swartnoz  (Zvartnots)" width="290" height="414" /><p class="wp-caption-text">Swartnoz  (Zvartnots)</p></div>
<p><span id="more-65"></span></p>
<p><strong>Die einstige armenische Stadt Swartnoz, deren Name mit „Ort der himmlischen Engel“ übersetzt werden kann, liegt im Westen des Landes. Bekannt geworden ist die Stadt, weil in der Nähe der internationale Flughafen der Hauptstadt Eriwan liegt. In der Geschichte hat Swartnoz schon früh eine größere Bedeutung gehabt. Diesem Platz, an dem die spätere Kathedrale stehen sollte, kommt eine besondere Bedeutung zu. Schließlich traf einstmals an diesem Platz König Trdat III auf Gregor, den Erleuchter. Bei diesem handelte es sich um einen Heiligen und zugleich ein Apostel von Armenien. Der spätere Bischof traf sogar noch öfter auf die Familie von Trdat.</strong></p>
<p>Doch noch mehr zur Bekanntheit von Swartnoz hat die Kathedrale beigetragen, die im 7. Jahrhundert an diesem Platz erbaut wurde. Genauer gesagt fand die Erbauung zu Zeiten des Katholikos Nerses III. stand, der als „der Erbauer“ bekannt wurde. Neun Jahre wurden ab dem Jahr 643 benötigt, damit die Kathedrale des Heiligen Georg genutzt werden konnte. Die als Palastkirche in die Geschichte eingegangene Kathedrale war im Inneren mit Fresken ausgestattet worden. Jedoch konnte die Kirche nicht sehr lange genutzt werden. Schon im Jahr 930 wurde die Kathedrale von Swartnoz zerstört, wobei die Ursache in einem Erdbeben lag. Und so geriet die Kathedrale fast in Vergessenheit.</p>
<h1>Swartnoz ist eine beliebte Filmkulisse</h1>
<p>Fast zehn Jahrhunderte sollte es dauern, bis die Erinnerung an die Geschichte der Kathedrale von Swartnoz wieder bekannter wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen in dieser Region Ausgrabungen, die bis zum Jahr 1907 dauern sollten. Gefunden wurden daher die Grundmauern der einstigen Kathedrale von Swartnoz. Ebenso wurden bei den Arbeiten die Reste freigelegt, die leicht erahnen lassen, welche Ausstrahlung der Palast der Katholikos damals hatte. Auch ein Weingut wurde mit den Arbeiten gefunden.</p>
<p>Mehrere Jahrzehnte nach den Ausgrabungen wurden mit Arbeiten begonnen, die die Faszination der ehemaligen Kathedrale vermitteln sollten. So wurden unter anderem Mauern und Bögen erneut aufgestellt. Zugleich wurden teilweisen Rekonstruktionen durchgeführt.</p>
<p>Große Ehren wurden der archäologischen Stätte von Swartnorz im Jahr 2000 zuteil, als diese zusammen mit der Kathedrale und den Kirchen von Etschmiadsin in die Welterbeliste aufgenommen wurde. Seitdem ist das Interesse an diesem Stück Geschichte immer mehr gewachsen. Sehr oft sind hier bereits Filme beziehungsweise Filmszenen gedreht worden und werden es auch sicherlich auch in Zukunft.</p>
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		<title>Dvin (Armenien)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 16:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Dvin]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturgut]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Ararat-Tal, südlich der armenischen Hauptstadt Eriwan, liegt Dvin, eine antike Ruinenstadt, die 335 vor Christi von König Khoshrov II. erbaut wurde. Heute hat das geschichtsträchtige Dvin einen Platz im UNESCO-Weltkulturerbe inne. In seiner Blütezeit war Dvin bis weit über die Grenzen Armeniens hinaus als eine Stadt des Handwerks, der Künste, des Handels und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_42" class="wp-caption alignleft" style="width: 438px"><img class="size-full wp-image-42" title="Dvin Ararat Tal Foto: Alexey Averiyanov - iStockphoto.com" src="http://unesco.am/wp-content/uploads/Dvin-Ararat-Tal.jpg" alt="Dvin Ararat Tal " width="428" height="280" /><p class="wp-caption-text">Die Ruinen von Dvin liegen im Ararat Tal</p></div>
<p><span id="more-41"></span></p>
<p><strong>Im Ararat-Tal, südlich der armenischen Hauptstadt Eriwan, liegt Dvin, eine antike Ruinenstadt, die 335 vor Christi von König Khoshrov II. erbaut wurde. Heute hat das geschichtsträchtige Dvin einen Platz im UNESCO-Weltkulturerbe inne.</strong></p>
<p>In seiner Blütezeit war Dvin bis weit über die Grenzen Armeniens  hinaus als eine Stadt des Handwerks, der Künste, des Handels und vor allem als Sitz der armenischen Könige bekannt. Die frühere Hauptstadt Armeniens, Artaschat, die vom 2. bis zum 4. Jahrhundert eine der wichtigsten Stationen an der Großen Seidenstraße war, wurde von König Schapuh II. angegriffen und zerstört. Die Einwohner, die den Feldzug überlebt hatten, sahen sich zudem naturbedingten Notlagen und Epidemien ausgesetzt.<br />
Sie flohen in das nördliche Umland von Artaschat. Dort entstand die neue Hauptstadt Armeniens – Dvin. Diesen Status behielt Dvin bis zum 9. Jahrhundert und entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels- und Kulturzentrum, war führend in der Herstellung von Waffen, angesehen in der Fertigung von Schmuckwaren und hatte einen unangefochtenen Ruf in der Produktion von Keramikerzeugnissen. Dvin war eine Stadt mit florierender Wirtschaft und weit verzweigten Handelsbeziehungen. Doch immer wieder wurde Dvin von kriegerischer Zerstörung und schweren Erdbeben heimgesucht.</p>
<h1>Dvin ist in Ruinen lebendig</h1>
<p>Als erster Staat der Welt bekannte sich Armenien im Jahre 301 zum Christentum, das König Tiridates III. zur Staatsreligion erklärte. Als Dvin 387 nach der Aufteilung Armeniens in den Machtbereich der Perser fiel, änderte sich daran nichts. Versuche der Sassaniden, die Bevölkerung zum Zoroastrismus zu bekehren, scheiterten. Diese Religion, in der wie im Christentum keine Gottesbilder nicht existieren, verehrt stattdessen eine Heilige Flamme als Gottheit in einem Feuertempel. Der Zoroastrismus wurde von den Bewohnern Dvins vehement abgelehnt, so dass die Errichtung eines solchen Tempels im 6. Jahrhunderts zu einer Rebellion führte. Dvin wurde in der Folge das Zentrum der armenischen Kirche. Handelsbeziehungen mit Zentralasien erhöhten zudem seine ökonomische Bedeutung.<br />
In der Folgezeit wurde Dvin während der römisch-persischen Kriege mehrfach erobert. Zwischenzeitlich fiel es  wieder an Persien, im letzten dieser Kriege, der von 603 bis 628 dauerte, wieder an Ostrom und 640 schließlich an die arabischen Muslime. Erst im 10. Jahrhundert – Dvin hatte die Folgen eines  schweren Erdbebens im Jahre 893 gerade überwunden – gelangte Dvin endlich unter armenischer Herrschaft erneut zu großer Blüte. Der Handel mit Seide, Teppichen, Rüstungen und Schmuck war immens.<br />
Im 12. Jahrhundert wurde Dvin von den Türken und im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört. Davon erholte die Stadt sich nicht mehr. Der kleinen Ansiedlung, die es heute gibt, sieht man den Glanz vergangener Zeiten nicht an. Doch die Ruinen von Dvin legen Zeugnis einer großen Vergangenheit ab.</p>
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		<title>Kloster Geghard</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 15:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster Geghard]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten in Armenien, nördlich der Hauptstadt Eriwan in der Provinz Kotajk, liegt das Kloster Geghard. Im Jahr 2000 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Kloster Geghard liegt abgelegen am Eingang zum “Oberen Azat-Tal“ und das Kloster Geghard wurde dort in einen Felsen gebaut. Bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. gründete der Heilige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36" class="wp-caption alignleft" style="width: 293px"><img class="size-full wp-image-36" title="Kloster Geghard Foto: Tomasz Parys - iStockphoto" src="http://unesco.am/wp-content/uploads/Kloster-Geghard.jpg" alt="Kloster Geghard" width="283" height="424" /><p class="wp-caption-text">Kloster Geghard</p></div>
<p><span id="more-34"></span></p>
<p><strong>Mitten in Armenien, nördlich der Hauptstadt Eriwan in der Provinz Kotajk, liegt das Kloster Geghard. Im Jahr 2000 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.</strong></p>
<p>Das Kloster Geghard liegt abgelegen am Eingang zum “Oberen Azat-Tal“ und das Kloster Geghard wurde dort in einen Felsen gebaut. Bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. gründete der Heilige Gregor, der damalige Patron der Armenischen Apostolischen Kirche das Kloster Geghard. Die Araber zerstörten das Kloster Geghard im 9. Jahrhundert, aber bereits um 1215 wurde das Kloster Geghard wieder aufgebaut. Der Name Geghard ist eine Abkürzung des Namens “Geghardavank“ und übersetzt heißt es “Kloster zur Heiligen Lanze“.</p>
<p>Mit der Heiligen Lanze ist das älteste Stück, welches auch zu den Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches gehört, gemeint. Angeblich enthält diese Lanze einen Teil eines Nagels vom Kreuz Christi. Außerdem heißt es in der Legende, dass diese Lanze einst Mauritius, er war Anführer der Thebaischen Legion oder Longinus, einem römischen Hauptmann gehörte. Mit dieser Lanze wurde der Tod Jesus überprüft und somit kam sie mit dem “Heiligen Blut“ Jesus in Berührung. Der Besitzer dieser Lanze galt als unbesiegbar. Von mindestens drei Lanzen wird behauptet, dass es sich um die Heilige Lanze handelt.</p>
<h1>Der Namensgebe für das  Kloster Geghard war die Lanze des Apostels Thaddäus</h1>
<p>Die Heilige Lanze, nach der das Kloster Geghard benannt wurde, wurde der Legende zufolge von dem Apostel Thaddäus in das Land gebracht. Heute wird diese Heilige Lanze in der Kathedrale in Etschmiadsin aufgehoben. Etschmiadsin ist auch der Sitz des geistlichen Oberhaupts der Armenischen Apostolischen Kirche. Die Armenische Apostolische Kirche zählt zu den ältesten “eigenberechtigten“ Kirchen und die Gründung war apostolisch. Die Apostel Bartholomäus und Judas Thaddäus haben der Überlieferung zufolge bereits zu Beginn des ersten Jahrhunderts in Armenien gepredigt, das Martyrium erlitten sowie die Gründung erster christlicher Gemeinden veranlasst. Weil Apostel dem armenischen Volk den christlichen Glauben brachten, benutzt die Armenische Kirche zu Zusatz “Apostolisch&#8221; im Namen.</p>
<p>Das Kloster Geghard ist eines der bedeutendsten Zeugnisse der Armenischen Apostolischen Kirche und eines der beliebtesten <a href="http://www.reisen-infos.net/reiseziele-mit-a.html" target="_blank" class="liexternal">Reiseziele Armeniens</a>. Das Kloster Geghard wurde in den Fels gebaut und vorhandene Höhlen wurden mit als Räume genutzt. Auch das Chatschkar findet man im Kloster Geghard. Bei dem Chatschkar handelt es sich um einen Monolithen mit eingravierten <a href="http://www.kirchliche-kunst.de/" target="_blank" class="liexternal">Kreuze</a>. Zusätzlich sind die Chatschkare reichlich mit Schriftzeichen, Ranken, Palmenblättern, Tieren etc. verziert, wobei das Kreuz immer im Mittelpunkt steht. Diese Stelen sind häufig zwei bis drei Meter hoch und wurden seit dem 9. Jahrhundert in Armenien hergestellt.</p>
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		<title>Haghpat</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltkulturerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Armenien]]></category>
		<category><![CDATA[Haghpat]]></category>
		<category><![CDATA[Sanahin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Kloster Haghpat liegt das Dorf Haghpat, das sehr arm ist und kaum von dem Tourismus um das Kloster Haghpat profitiert. Die Mehrheit der Bewohner des Dorfes lebt vom Anbau von Gemüse sowie von Viezucht oder vom Beerensammeln in den nahe gelegenen Wäldern. Wasser schöpfen die Einwohner des Dorfes aus den zahlreichen Bergquellen der Region. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_23" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-23" title="Kloster Sanahin Foto: Nadia Ivanova - Fotolia.com " src="http://unesco.am/wp-content/uploads/Kloster-Sanahin.jpg" alt="Kloster Sanahin bei Haghpat " width="400" height="240" /><p class="wp-caption-text">In unmittlerbarer Nachbarschaft des Klosters Haghpat liegt das Kloster Sanahin </p></div>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p><strong>Am Kloster Haghpat liegt das Dorf Haghpat, das sehr arm ist und kaum von dem Tourismus um das Kloster Haghpat profitiert. Die Mehrheit der Bewohner des Dorfes lebt vom Anbau von Gemüse sowie von Viezucht oder vom Beerensammeln in den nahe gelegenen Wäldern. Wasser schöpfen die Einwohner des Dorfes aus den zahlreichen Bergquellen der Region.</strong></p>
<h1>Beeindruckendes Weltkulturerbe</h1>
<p>Das Kloster Haghpat ist in der nordarmenischen Provinz Lori gelegen, nicht weit entfernt von der georgischen Grenze. Gegründet wurde das Kloster Haghpat im Jahr 960 von Königin Chosrowanusch. Der älteste Teil des Klosters Haghpat, die Heilig-Kreuz-Kirche, wurde jedoch erst im Jahre 991 fertiggestellt. Verantwortlich dafür war der berühmte armenische Architekt Trdat. Heute gehört das Kloster Hagpat als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes zu den wichtigsten historischen Bauwerken Armeniens und zieht eine wachsende Zahl von Touristen an.</p>
<h1>Die Geschwisterklöster</h1>
<p>Das Kloster Haghpat und das nahe gelegene Kloster Sanahin &#8211; ebenfalls als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt &#8211; werden als Geschwisterklöster betrachtet und sind durch die Debed-Schlucht voneinander getrennt, die eine riesige Brücke überspannt. Diese Brücke ist als ältestes weltliches Baudenkmal des Landes bekannt. Die Ensembles der beiden Geschwisterklöster ergänzen sich untereinander. Das Kloster Haghpat ist als Wehrkloster konzipiert und thront daher über dem Dorf Haghpat eindrucksvoll und weithin sichtbar.</p>
<h1>Heilig-Kreuz-Kirche und Gawits</h1>
<p>Atemberraubend, wie sich das Kloster Haghpat in die idyllische Berglandschaft einbettet und gleichsam aus ihr hervorzuwachsen scheint. Für eine passende <a href="http://www.versandapotheke-allgaeu.de/category/reiseapotheke.191.html" target="_blank" class="liexternal">Reiseapotheke</a> sollte aber gesorgt sein. Das älteste sakrale Gebäude des Klosters Haghpat ist die Heilig-Kreuz-Kirche. Sie wird auch &#8220;Kirche vom Heiligen Zeichen&#8221; genannt oder in armenischer Sprache &#8220;Nshan-Kirche&#8221; und umfasst einen Kuppelsaal mit einem später errichteten Vorbau. Besonders sehenswert ist die Stifterdarstellung, die im Giebel der Ostfassade zu finden ist. Drei weitere Kirchen, ein Glockenturm, eine Bibliothek, ein Refektorium und diverse Kapellen befinden sich auf dem Gelände des Klosters Haghpat. Besonders beeindruckend sind die so genannten Gawits, die typisch für die armenischen Klosterbauten aus dieser Zeit sind. Es handelt sich um Säle, die durch jeweils vier Pfeiler gestützt werden und in ihrer Mitte eine Art Kuppel mit Lichtöffnung beherbergen.</p>
<h1>Chatschkare und Bischofsgräber</h1>
<p>Das Kloster Haghpat ist im Besitz der Armenischen Apostolischen Kirche und ein besonders beeindruckendes Beispiel für die armenische Architektur des Mittelalters. Daher zieht das Kloster Haghpat immer mehr Touristen an. Über das Gelände des Klosterkomplexes sind Steine mit kunstvollen Gravuren, meist Kreuzen, verteilt, die so genannten Chatschkare. Auch haben auf dem Gelände des Klosters Haghpat einige Bischöfe ihre letzte Ruhe gefunden. Ihre Grabstätten sind ebenfalls sehr eindrucksvoll.</p>
<h1>Das Dorf Haghpat</h1>
<p>Am Kloster Haghpat liegt das Dorf Haghpat, das sehr arm ist und kaum von dem Tourismus um das Kloster Haghpat profitiert. Die Mehrheit der Bewohner des Dorfes lebt vom Anbau von Gemüse sowie von Viezucht oder vom Beerensammeln in den nahe gelegenen Wäldern. Wasser schöpfen die Einwohner des Dorfes aus den zahlreichen Bergquellen der Region.</p>
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		<title>Etschmiadsin (Echmiadzin)</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armenien Infos</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etschmiadsin gilt nicht zu Unrecht als &#8220;Hauptstadt der armenischen Kirchenbaukunst&#8221;. Die Kathedrale und die beiden Kirchen zählen zu den wertvollsten Kulturgütern Armeniens. Die Stadt Etschmiadsin hieß bis zum Jahr 1945 Wagarschapat, auch Vagharschapat geschrieben, und war vom 2. bis zum 4. Jahrhundert die Hauptstadt Armeniens. Etschmiadsin gehört zusammen mit Swartnoz, einer archäologischen Fundstätte, zum Weltkulturerbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7" class="wp-caption alignleft" style="width: 293px"><img class="size-full wp-image-7" title="Kathedrale Etschmiadsin (Echmiadzin) Foto: Gerhard Egger- Fotolia.com" src="http://unesco.am/wp-content/uploads/Kathedrale-Etschmiadsin-Echmiadzin.jpg" alt="Die Kathedrale von Etschmiadsin (Echmiadzin)" width="283" height="425" /><p class="wp-caption-text">Die Kathedrale von Etschmiadsin (Echmiadzin)</p></div>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p><strong>Etschmiadsin gilt nicht zu Unrecht als &#8220;Hauptstadt der armenischen Kirchenbaukunst&#8221;. Die Kathedrale und die beiden Kirchen zählen zu den wertvollsten Kulturgütern Armeniens.</strong></p>
<p><strong> </strong>Die Stadt Etschmiadsin hieß bis zum Jahr 1945 Wagarschapat, auch Vagharschapat geschrieben, und war vom 2. bis zum 4. Jahrhundert die Hauptstadt Armeniens. Etschmiadsin gehört zusammen mit Swartnoz, einer archäologischen Fundstätte, zum Weltkulturerbe der UNESCO. Offiziell heißt Etschmiadsin &#8220;Vałaršapat&#8221;, jedoch wird dieser Name für das Weltkulturerbe Etschmiadsin sehr selten benutzt.</p>
<p>Der Name der Stadt Etschmiadsin bedeutet in etwa &#8220;Herabgestiegen ist der Eingeborene&#8221;. Denn laut Legende erschien hier am Weltkulturerbe Etschmiadsin Jesus Christus Gregor dem Erleuchter, einer der wichtigsten historischen Persönlichkeiten der armenischen Kirchengeschichte. Das Weltkulturerbe Etschmiadsin ist in der armenischen Provinz Armavir gelegen, etwa 20 Kilometer westlich von Eriwan. Auch der Flughafen Eriwan befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Weltkulturerbe Etschmiadsin.</p>
<p>Knapp 53.000 Einwohner leben heute im Weltkulturerbe Etschmiadsin. Der berühmteste von ihnen ist der Katholikos Aller Armenier, das geistliche Oberhaupt der Armenischen Apostolischen Kirche, dessen Sitz die Stadt seit Anfang des 4. Jahrhunderts ist. Drei berühmte Kirchen liegen im Weltkulturerbe Etschmiadsin, dies sind die Kathedrale, die Kirche St. Gayane sowie die Kirche St. Hripsime. Außerdem gibt es mit der Kirche Schoghakat und der Kirche der Muttergottes zwei weitere Kirchen im Weltkulturerbe Etschmiadsin. Katholikos Nerses III. erbaute im 7. Jahrhundert nahe der Stadt Etschmiadsin einen prächtigen Palast, von dem jedoch heute nur noch Ruinen zu sehen sind.</p>
<h1>Neben der Kathedrale Etschmiadsin sind auch die Kirche St. Hripsime und die Kirche Gayane teil des Weltkulturerbes</h1>
<p>Die Kirchen im Weltkulturerbe Etschmiadsin sind als Zeugnisse der frühen Kirchenbaukunst in Armenien in der ganzen Welt bekannt. So soll beispielsweise die Kathedrale im Weltkulturerbe Etschmiadsin die erste Kreuzkuppelkirche sein, die je gebaut wurde. Zwar stammen die Hauptmauern der Kathedrale aus dem Jahr 303, jedoch wurde sie durch Kriege und Erdbeben im Laufe der Jahrhunderte immer wieder zerstört und neu errichtet. Die Kathedrale wurde im 17. Jahrhundert neu und unter islamischem Einfluss dekoriert.</p>
<p>Unter dem Altar der Kathedrale im Weltkulturerbe Etschmiadsin wurde eine sassanidische Opferschale entdeckt, die ins 5. Jahrhundert datiert wurde. Der Tetrakonchos, der heute die Kathedrale im Weltkulturerbe Etschmiadsin kennzeichnet, wurde in den Jahren 495 und 496 von Waham Mahikonian errichtet. Ursprünglich gehörte vermutlich auch eine Steinkuppel dazu. Heute schmückt eine Kuppel aus dem 16. Jahrhundert die Kathedrale im Weltkulturerbe Etschmiadsin, während der Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert stammt.</p>
<p>Die Kirche St. Hripsime, ebenfalls ein Schmuckstück im Weltkulturerbe Etschmiadsin, entstand im Jahr 618. Sie wurde von Katholikos Komitas über einem Sakralbau aus dem 4. Jahrhundert errichtet. Die ebenfalls berühmte Kirche Gayane im Weltkulturerbe Etschmiadsin entstand im Jahr 630. Das Weltkulturerbe Etschmiadsin zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland an, die die armenische Kirchenbaukunst bewundern.</p>
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