Santa Claus am Ararat

Der Artikel rät zum Weihnachtsurlaub in ArmenienWeihnachten steht vor der Tür und somit auch die Bescherung. Für Fernweh-Junkies sind Reisegutscheine immer eine besonders schöne Freude. Doch warum dieses Jahr den Trip nicht direkt auf Armenien festlegen? Wer denkt schon an das kleine Land im Kaukasus? Es nicht als potenzielles Urlaubsziel zu betrachten, ist aber ein Fehler. In Armenien kommen Interessierte, die den Mainstream-Tourismus meiden möchten, noch ganz auf ihre Kosten.

„Ihr feiert Weihnachten – wo?“

Mit atemberaubenden Landschaften und Kultur pur, eignet sich das Land als optimale Reisedestination. Beispielsweise macht das Reisen mit Gutscheinen von Metapreis es möglich: Armenien steht mit auf der Liste bei den teilnehmenden Reisezielen. Am besten sollte es direkt losgehen, denn Weihnachten in Armenien zu verbringen, ist eine interessante Erfahrung. Das heilige Fest findet hier am 6. Januar statt und wird „Surp Dznunt“ genannt. Im Gegensatz zu den meisten westlichen Nationen, steht der Geschenkekauf nicht ganz so im Vordergrund. Die Betonung liegt auf dem religiösen Aspekt. Die armenisch apostolische Kirche ist rund 1.700 Jahre alt und somit die älteste christliche Gemeinde der Welt. Ihre Traditionen haben überlebt.

Feiern wie kein anderer – mit 3,2 Mio. Armeniern

Bereits eine Woche vor dem prunkvollen Fest beginnen die Vorbereitungen. Um Körper und Geist zu reinigen, wird eine Woche lang gefastet, was mit dem Verzehr eines einfachen Reisgerichts gebrochen wird. Am Vorabend des Weihnachtsfests werden in den Häusern brennende Kerzen und Öllampen aufgestellt. Es brennt die ganze Nacht eine Öllampe oder Kerze, und diese dürfen traditionell auch nicht in der Messe fehlen, die am 5. Januar gehalten wird. Die Kerzen und Lampen symbolisieren Christus als das „Licht der Welt“ und erinnern gleichzeitig an den Weihnachtsstern, der einst die Hirten sicher zur Krippe führte.

Für Kids top!

Für Kinder gibt es eine etwas skurrile Tradition. Sie klettern nach dem Weihnachtsessen auf die verschneiten Dächer, winken mit Taschentüchern und singen dazu Weihnachtslieder. Anschließend werden sie mit Früchten und Gebäck von den Erwachsenen belohnt. Und mit etwas Glück steckt auch schon mal ein Geldschein zwischen den Naschereien.

Picture: Toh Kheng Guan – Fotolia

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