Armenien – wandern gegen Kalorien

Wer gerne wandert und multikulturelle Speisen geniesst, ist in Armenien genau richtig, welches auch zu Weltkulturerbe der UNESCO gehörtArmenien ist ein besonderes Reiseziel für Wanderliebhaber. Es liegt in Osteuropa, zwischen Georgien und Aserbaidschan, der Türkei und dem Iran und ist eine unvergleichbare Bergwelt im Kaukasus. Die Landschaft ist fast unberührt und wirkt daher sehr authentisch.





Armenische Küche unter multinationalem Einfluss

Wer in Armenien eine Wanderreise mitmacht, sollte sich wirklich keine Gedanken über seine Figur machen. Die Teilnehmer werden während ihrer Reise von kulinarischen Gerichten verwöhnt. Wegen ihrer geographischen Lage, sind in der armenischen Küche türkische, arabische, persische und russische Einflüsse zu finden. Daraus entstehen genussvolle Gerichte, womit die Urlauber auf ihren schönsten Wanderwegen gestärkt werden. Das Abnehmen ist nirgendwo so leicht wie in Armenien. Hier müssen die Urlauber ohne Reue genießen – sonst macht die abenteuerliche Wanderreise nicht Spaß. Armenisches Barbecue Wein und Cognac sind ebenfalls bei den Exkursionen eingeplant.

Erbe der UNESCO

Die Wanderungen gehen meistens über 6 Stunden durch gewaltigen Schluchten und üppige Wälder vorbei an rauschenden Flüssen und enden meistens vor einem Kloster. Viele davon gehören heute zur UNESCO Weltkulturerbe. Damit wird noch einmal deutlich gemacht, dass Armenien der erste christliche Staat auf der Erde war. Der Höhlenklöster Geghard an der Basaltschlucht hat fantastische Schnitz- und Steinmetzarbeiten.

Historische Relevanz

Weiterhin das Kloster Khor Virap zählt in Armenien zu bekanntesten Wallfahrtsorten. Nach einer Sage, soll hier das tiefe Erdloch gefunden sein, in dem 13 Jahre lang der heilige Grigor gefangen war. Es war eine Zeit, wo die Menschen noch den Göttern Glauben schenkten. Aus dieser vorchristlichen Kultur ist der Tempel Garni Pagan mit der Schluchtwanderung sehr interessant. Zorats Karer wurde vor über 6000 Jahren erbaut, die Anlage wurde für astronomische Berechnungen genutzt. Armenien war auch eine Seidenstraße – das zeigen die vielen Karawansereien auf dem Weg, der zur Sevan-See führt.

Fotografie beigesteuert von der Fotografin Nadia Ivanova, die für Fotolia tätig ist.Similar Posts:

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