Armenien – die Geschichte

Armenien khachkars  Foto: Nadia Ivanova - Fotolia.com

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Die Geschichte von Armenien beginnt im ersten Jahrtausend vor Chr. Im Jahr 521 v. Chr. wurde das kleine asiatische Land zum ersten Mal erwähnt. Es trug damals den persischen Namen Arminia. Über zwei Jahrhunderte wurde das Land von den Persern regiert. Dann folgte die Zeit von Alexander dem Großen, der nur ein paar Jahre benötigte, um Persien zu erobern. Doch es gelang nie, dass hellenistische Spuren dauerhaft durch Eroberung spürbar waren.

In den folgenden Jahrhunderten war das Bild des Landes Armenien weiter von einer großen Unruhe bestimmt. Dies wurde im sechsten Jahrhundert deutlich, als Armenien eines der wichtigsten Kampfgebiete während der Römisch-Persischen Kriege wurde. Später zogen arabische Stämme in das Land, das sie dauerhaft regieren wollten. Diese Phase dauerte jedoch nur etwa zwei Jahrhunderte und endete um die Jahre 885 sowie 886. Es folgten weitere problematische Jahrhunderte, die verschiedene Wechsel in der Herrschaft mit sich brachten. Ab dem Jahr 1800 wurde wieder einmal alles anders, als Russland immer mehr die Oberhand über Armenien gewann. Nach und nach fielen Regionen von Armenien durch Abtretung an Russland.

Einer der Vorortverträge von Paris sollte die Unabhängigkeit von Armenien mit sich bringen und gelangte doch nicht vollständig zur Ratifizierung. Doch dann folgte ein Krieg zwischen Griechenland und der Türkei, der im Jahr 1923 den als Orientfrieden bekannten Vertrag zur Folge hatte.

Armenien als Teil der UdSSR

Ab dem Jahr 1936 trat Ostarmenien der Sowjetunion bei und blieb aber als Unionsrepublik formal eigenständig. In den nun folgenden Jahrzehnten begann, trotz des zweiten Weltkrieges die Entwicklung zu einem wirtschaftlich aufstrebenden Standort. Von Bedeutung waren die chemische Industrie, die Information sowie die Schuhindustrie.

Das Ende der 1980er-Jahre brachte neue Turbulenzen mit sich, als es um das Gebiet Bergkarabach ging. Dort leben überwiegend Armenier obwohl das Gebiet in Aserbaidschan liegt. Etwa zur gleichen Zeit zerstörte ein Erdbeben die Region Lori im nördlichen Armenien. Unter den vielen Zerstörungen leidet das Gebiet teilweise auch heute noch.

Das Jahr 1991 brachte die Umbenennung in Republik Armenien mit sich. Dies war gleichzeitig die Erklärung zur Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Nur vierzehn Tage später wurde mit Lewon Ter-Petrosjan der erste Präsident von Armenien gewählt. Auch heute noch wird die Republik Armenien von einem Präsidenten, Sersch Sargsjan, regiert. Es wurde angenommen, dass bei dessen Wahl manipuliert worden ist. Einen konkreten Tatbestand konnten die zuständigen Personen jedoch nicht erkennen. Fragen und Antworten zu Reisen finden.

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